Bisingen liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb, wo der Albtrauf steil aufragt und der Zollerberg sich erhebt. Durch das Gemeindegebiet fließen der Zimmerbach und der Klingenbach, die das Land entwässern. Im Norden grenzt es an Hechingen, im Osten an Albstadt, im Süden an Balingen und im Westen an Grosselfingen.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Steinzeit zurück, doch die alemannische Gründung von Bisingen und Wessingen um das Jahr 300 wird als Beginn der heutigen Orte gesehen. Die Franken prägten später Thanheim, Steinhofen und Zimmern. Urkundlich erstmals erwähnt wurden Bisingen und Wessingen im Jahr 786, als fränkische Grafen Güter an das Kloster St. Gallen schenkten. Im Mittelalter saß hier das Rittergeschlecht der Walger, deren Burgsitz Ror und die Ruine Schlößle noch heute an sie erinnern.
Das Wahrzeichen des Ortes ist die St.-Nikolaus-Kirche mit ihren markanten Zwillingstürmen. Überragt wird die Landschaft jedoch von der Burg Hohenzollern, die auf einem Bergsporn thront und zum Ortsteil Zimmern gehört. Im Ortskern lädt die Hohenzollernhalle mit Sälen und Bücherei zu Veranstaltungen ein, während ein Brunnen im Kreisverkehr an die Wasserläufe der Umgebung erinnert. Die Gemeinde pflegt Partnerschaften mit Lenzing in Österreich und Semeljci in Kroatien.