Die Stadt liegt eingebettet in ein Tal des Lausitzer Gebirges, wo der Kreibitzbach durch die Landschaft fließt. Südlich des Schluckenauer Zipfels erstreckt sich das Stadtgebiet, während sich nördlich der sagenumwobene Berg Iricht erhebt, der einst als Hinrichtungsstätte diente. Im Südosten des Ortsteils Horní Chřibská staut sich das Wasser in der Talsperre. Die Stadt besteht aus vier Ortsteilen, die zugleich eigene Katastralbezirke bilden.
Erstmals als Pfarrdorf erwähnt, geht der Ort auf eine alte slawische Siedlung zurück, die an einem Handelsweg von Böhmen in die Lausitz lag. Später gehörte das Gebiet zur Burg Tolštejn, bevor es an die Herren von Wartenberg überging. Im 17. Jahrhundert fiel es an die Adelsfamilie Kinsky. Eine Glashütte in Horní Chřibská zählt zu den ältesten Europas und produzierte über Jahrhunderte Glas, bis sie 2009 geschlossen wurde. Die Stadt erhielt ihre Stadtrechte bereits im 16. Jahrhundert.
Bekannt ist die Stadt auch für ihre Persönlichkeiten, darunter der Komponist Malachias Siebenhaar und der Forschungsreisende Thaddäus Haenke. Die Umgebung mit dem Lausitzer Gebirge und der Talsperre prägt das Bild der Stadt, die heute Mitglied in der Mikroregion Tolštejn ist.