Rybniště liegt im Norden Tschechiens, eingebettet im Lausitzer Gebirge. Die Gemeinde befindet sich etwa acht Kilometer südwestlich von Varnsdorf und wird von der europäischen Wasserscheide durchzogen, die das Wasser sowohl zur Nord- als auch zur Ostsee leitet. Sie besteht aus den Ortsteilen Nová Chřibská und Rybniště selbst.
Die Gründung der Streusiedlung geht auf das Jahr zurück, als die Grafen Kinsky anstelle eines trockengelegten Teiches eine neue Ansiedlung schufen. Später prägten Textilindustrie und eine Glasfabrik das Dorf, bis letztere im Zweiten Weltkrieg niederbrannte. Im 19. Jahrhundert wurde Rybniště eine eigenständige Gemeinde und war bis zur Vertreibung der Deutschböhmen nach 1945 mehrheitlich deutschsprachig.
Das markanteste Bauwerk ist die neunstilige Kirche St. Joseph aus dem Jahr, ein Jugendstilbau des Warnsdorfer Architekten Anton Möller. Sie gilt als Wahrzeichen der Gemeinde und prägt das Ortsbild.