Čížová liegt in Südböhmen, etwa sechs Kilometer von Písek entfernt. Die Landschaft wird von den Flüssen Otava und Jiher geprägt, und die höchste Erhebung in der Nähe erreicht 571 Meter über dem Meeresspiegel. Mehrere Landstraßen kreuzen sich hier, und die Autobahn Dálnice 4 streift die Südgrenze der Gemeinde. Im Ortskern befindet sich ein Bahnhof mit einem alten Gebäude und einem dreigleisigen Seitenbahnsteig.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Čížová im Jahr 1316. Bis 1509 gehörte das Gebiet den böhmischen Königen, danach ging es in den Besitz der Stadt Písek über. Später wechselten die Besitzer mehrfach: Die Familie Deym von Střítež besaß es über 160 Jahre, gefolgt von den Familien Czernin und Lobkowicz, die es bis 1932 hielten.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Jakobskirche und die Barbarakapelle. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen wie Borečnice, Bošovice und Krašovice.