Cretas liegt im bergigen Vorland der Ports de Tortosa-Beseit, zwischen den Flüssen Matarraña und Algars. Die Gemeinde gehört zur Comarca Matarraña und befindet sich in einem Gebiet, in dem Katalanisch gesprochen wird. Sie grenzt an Calaceite und Valderrobres und liegt nahe der katalanischen Grenze.
Frühe Spuren menschlicher Besiedlung finden sich in Form von Höhlenzeichnungen aus der Steinzeit und iberischen Siedlungshinweisen. Während der Reconquista wurde der Ort dem Orden von Calatrava übertragen.
Bekannt ist Cretas vor allem für seine manieristische Mariä-Himmelfahrts-Kirche, die seit 2001 unter Denkmalschutz steht. Die Gemeinde ist auch Heimat bedeutender Persönlichkeiten wie der Pädagogin Palmira Pla Pechovierto und des Kardinals Juan José Omella Omella. Eine ehemalige Bahnstrecke wurde zum Radweg Vía Verde de la Val de Zafán umgewandelt.