Dašice liegt im Ostböhmischen Tafelland, wo die Loučná einen weiten Bogen zieht. Der Fluss wird von der Lodrantka verstärkt, die kurz zuvor einmündet. Im Norden grenzt die Stadt an Časy und Dolní Ředice, während im Osten Dolní Roveň und Hedčany nah sind. Südöstlich finden sich Moravany, im Süden Kostěnice, und im Westen Malolánské.
Erstmals taucht der Ort 1318 als Besitz eines Blažej von Dašice auf, der eine Wasserfeste am Flussufer errichten ließ. Später gehörte das Gebiet den Herren von Pernstein, die es zur Stadt erhoben. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt Dašice schwere Schäden durch Plünderungen und Brände. Im 19. Jahrhundert prägte eine Lederfabrik die Wirtschaft, während eine Zuckerfabrik und eine Brauerei entstanden.
Heute zeigt sich die Stadt mit einem historischen Marktplatz, gesäumt von Bürgerhäusern aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Die barocke Kirche Mariae Geburt und die Synagoge aus dem Jahr 1822 sind markante Bauwerke. Ein Naturschutzgebiet an einer Sanddüne bei Malolánské und eine alte Wassermühle, die heute Strom erzeugt, lockern die Umgebung auf. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Alois Theodor Sonnleitner oder der Komponist Jiří Strniště stammen von hier.