Sehenswürdigkeiten in Děčín

22 Ziele an einem Ort.

Christuskirche (Podmokly)
ŠJů (cs:ŠJů) CC BY-SA 3.0
22 SehenswürdigkeitenÚstecký krajTschechien

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Sehenswürdigkeiten in Děčín

22
Okres Děčín
Schloss Děčín
Pastýřská stěna
Zoo Děčín
Christuskirche (Podmokly)
Lovecký zámeček Thunů v Podmoklech
Jezuitský filosofický ústav
Sokolí vrch
archeologická lokalita zaniklého středověkého města Děčína
Velký Chlum

Auf der Karte

Děčín liegt im Norden Tschechiens an der Elbe, wo der Fluss aus dem Böhmischen Mittelgebirge kommend in die Böhmische Schweiz übergeht. Die Stadt breitet sich in einem Talkessel aus, in den von Osten die Ploučnice und von Westen der Jílovský potok münden. Mit etwa 135 Metern über dem Meeresspiegel ist sie die tiefstgelegene Stadt des Landes, doch einige eingemeindete Ortsteile wie Maxičky erheben sich bereits in die höheren Lagen der umgebenden Gebirge. Im Westen grenzt das Stadtgebiet an Sachsen, und der wichtigste Eisenbahn-Grenzübergang zwischen Deutschland und Tschechien verbindet Děčín mit dem deutschen Schienennetz.

Die ersten Spuren einer Besiedlung reichen bis in die Bronzezeit zurück, doch die eigentliche Geschichte der Stadt beginnt mit einer hölzernen Burg der Přemysliden am heutigen Schlossstandort. Um 993 wurde erstmals ein Handelsort erwähnt, der von einer wichtigen Elbfurt und einem Handelsweg profitierte. Im 13. Jahrhundert entstand eine steinerne Burg, und König Ottokar II. gründete südlich davon eine neue Stadt, nachdem eine ältere Siedlung durch Hochwasser zerstört worden war. Die Herren von Wartenberg verlegten die Stadt später nach Norden, wo sie sich zu einem Zentrum mit Zunftwesen und Stadtrechten entwickelte. Im 16. Jahrhundert übernahmen die von Bünau die Herrschaft und trieben Handel mit Holz, Schafzucht und Obstbau voran, bis der Dreißigjährige Krieg die Stadt verwüstete.

Heute prägen historische Bauwerke und moderne Infrastruktur das Bild der Stadt. Das Schloss Tetschen, einst Sitz der Adelsfamilien, thront über der Elbe, während die links der Elbe gelegene ehemalige Stadt Bodenbach mit ihrer Jugendstilarchitektur und der erhaltenen Synagoge an die wirtschaftliche Blütezeit erinnert. Die Schäferwand und die Kaiseraussicht bieten Ausblicke in die umliegenden Gebirge, und der Grenzübergang macht Děčín zu einem wichtigen Knotenpunkt im europäischen Verkehr. Die Stadt verbindet damit ihre historische Bedeutung als Handelsplatz mit ihrer heutigen Rolle als Tor zwischen Tschechien und Deutschland.

Quellen (1)

Gastro & Genuss

Restaurants

  • ARRIGŌDuchcovská 827
  • Athina
  • Burger Berg
  • FabrikaOblouková 1413/3
  • Krušovická RestauraceTeplická 27
  • NautilusŽelenická 1540
  • Pivovarská Restaurace KapitánSofijská 2/3
  • restaurace Za větrem

Wirtshäuser

  • Pivovar SeverU Plovárny 1264/10c

Cafés

  • Bistro LesTyršova 1089/15
  • Coffee&BooksPohraniční 3
  • Kytky pod komínemČsl. mládeže 332/47
  • Piknik DěčínTyršova 347/30
  • Café Restaurant Franz Josef IU Plovárny 38
  • Café Thun
  • Caffé LatteZbrojnická 12
  • Cukrárna Kamélie

Bars

  • Havana ClubDuchcovská 129
  • Max

Imbisse

  • KFC
  • Palace FoodOblouková 1395/4
  • Pizzeria U TahiraKarla Čapka 2
  • Automat Děčín
  • Bistro Garden
  • Hello! Vaše čerstvé pekarství
  • Karls Grill'n'Bar
  • Mardini Kebap Haus

Daten: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Zahlen & Fakten

Einwohner
46.376
Fläche
117,7 km²
Seehöhe
138 m
Bezirk
okres Děčín

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