Dobkovice liegt im Böhmischen Mittelgebirge am linken Elbufer, wo der Maškovický potok in die Elbe mündet. Die Gemeinde grenzt im Norden an Nebočady und Nové Choratice, im Osten an Jakuby und Přední Lhota sowie im Süden an Skrytín und Roztoky. Umgeben wird sie von markanten Bergen wie dem 516 Meter hohen Stříbrný roh im Süden und dem 497 Meter hohen Hora im Westen.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Dobkovice 1374 als Teil der Herrschaft Schwaden, die dem Teplitzer Benediktinerinnenkloster gehörte. Im 14. und 15. Jahrhundert wechselte der Ort mehrfach den Besitzer, bis er schließlich unter die Herrschaft Tetschen fiel. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Dobkovice ab 1850 mit Roztoky eine gemeinsame Gemeinde, trennte sich jedoch 1870 wieder. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten Mühlen, Sägewerke und Fabriken das Bild, darunter eine Knopffabrik, die bis in die 1930er Jahre bestand.
Heute besteht Dobkovice aus den Ortsteilen Poustka und Prosetín sowie der Ansiedlung Skrytín. Sehenswürdigkeiten sind der Felsgipfel Vrabinec mit den Resten der Burg Sperlingstein und die Kapelle im Wald bei Skrytín. Die Gemeinde wurde 2002 stark vom Elbhochwasser betroffen.