Döhlau liegt im Norden des Fichtelgebirges, eingebettet in eine reizvolle Landschaft. Der Hauptort erstreckt sich am Nordfuß des Kotzauer Berges im Tal des Nonnenbaches, der nach Westen fließt und kurz darauf in die Saale mündet. Diese bildet hier die Grenze zur Stadt Hof, deren Stadtteil Moschendorf gegenüber liegt. Die Saale begleitet die Gemeinde weiter flussabwärts und trennt sie oft von anderen Orten, bis sie schließlich die Südliche Regnitz aufnimmt, den größten Wasserlauf auf Döhlauer Gebiet.
Erstmals erwähnt wurde Döhlau im Jahr 1348, doch schon vorher prägten Adelsgeschlechter wie die Rabensteiner zu Döhlau und die Herren von Pühel die Geschichte. Die Turmhügelburg Tauperlitz, einst Sitz der Familie von Uttenhofen, wurde um 1343 zerstört. Nach wechselnden Herrschaften fiel der Ort 1807 vorübergehend an Frankreich und gelangte 1810 zu Bayern. Die heutige Gemeinde entstand 1818 durch die bayerische Verwaltungsreform und wurde später durch Eingemeindungen erweitert.
Besonders sehenswert sind die Peter-und-Paul-Kirche in Döhlau und das Schloss Döhlau, das heute in Privatbesitz ist. In Kautendorf beeindruckt die Martinskirche, während in Tauperlitz eine Gedenktafel an die Schriftstellerin Thea von Harbou erinnert. Der Quellitzsee bei Tauperlitz lädt als Naherholungsgebiet mit Liegewiese, Sportanlagen und einem jährlichen Seefest ein. Vereine wie der Radsportverein Teamkral oder die Theatergruppe des BSC Tauperlitz bereichern das kulturelle Leben. Die Gemeinde ist auch Heimat bekannter Persönlichkeiten wie des Malers Theodor Alt und der Schauspielerin Thea von Harbou.