Dohma liegt im Süden Sachsens, etwa drei Kilometer südlich von Pirna, auf einer Hochfläche zwischen den Tälern von Bahre und Gottleuba. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Dohma selbst, Cotta und Goes sowie die Gemarkung Dürrhof. Cotta gliedert sich in Großcotta und Kleincotta.
Erstmals erwähnt wurde Dohma im frühen 14. Jahrhundert als Waldhufendorf, damals unter dem Namen Domyn. Die Ansiedlungen im Bahretal und um die Steinsäge wuchsen allmählich zu einem Reihendorf zusammen. Im Laufe der Zeit wechselte die Herrschaft häufig, und Dohma gehörte verschiedenen Amtsbereichen an. Wirtschaftlich prägten später eine Glashütte und vor allem der Abbau des Cottaer Sandsteins das Dorf. Goes entwickelte sich als Angerdorf mit Dreiseithöfen, während Cotta auf ein mittelalterliches Gut zurückgeht, das dem Holzhandel diente.
Heute ist Dohma vor allem durch seine Sandsteinindustrie bekannt, die überregional Bedeutung hat. Der Cottaer Spitzberg bietet eine weite Aussicht und ist von Sagen über Zwerge umgeben. Persönlichkeiten wie der Musikverleger Gottfried Christoph Härtel stammen aus Cotta. Die Gemeinde verbindet ländlichen Charme mit industrieller Tradition und verkehrsgünstiger Lage nahe Pirna.