Domašín liegt versteckt am Südhang des Erzgebirges, nur wenige Kilometer von Klášterec nad Ohří entfernt. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen wie Louchov und Nová Víska, die sich über das hügelige Gelände verteilen. Ein kleiner Bach fließt durch das Gebiet, während im Norden die bewaldeten Ausläufer des Gebirges aufragen.
Der Name des Ortes geht auf einen Mann namens Domaslav zurück, der einst hier einen Hof besaß. Schon früh taucht der Ort in Urkunden auf, etwa als Besitz derer von Schönburg. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Domašín mehrmals den Besitzer, von Adelsfamilien bis zu reichen Bürgern. Die Landwirtschaft prägte lange das Leben, doch auch der Handel mit Achaten und später der Weinbau spielten eine Rolle.
Heute ist Domašín vor allem für seine malerische Lage bekannt. Die umliegenden Wälder laden zu Wanderungen ein, während die historischen Gebäude an die bewegte Vergangenheit erinnern. Die Waffenmanufaktur aus dem 18. Jahrhundert zeigt, wie einst Handwerk und Industrie hier Fuß fassten.