Draßmarkt liegt im Mittelburgenland und gehört zum Naturpark Landseer Berge. Die Gemeinde besteht aus drei Ortsteilen: Draßmarkt selbst, Karl und Oberrabnitz. Mit rund 1.400 Einwohnern ist sie eine der kleineren Gemeinden der Region.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1289 als befestigter Platz namens Traizzendorf. Im Mittelalter gehörte er zur Burg Landsee und diente der Mauterhebung. 1614 erhielt Draßmarkt Marktrecht und niedere Gerichtsbarkeit, der Name entwickelte sich über Tracondorff und Drosenmarkt zum heutigen Draßmarkt. Bis 1921 gehörte das Gebiet zu Ungarn, bevor es nach dem Ersten Weltkrieg Österreich zugeschlagen wurde. 1971 wurden die Nachbargemeinden Karl und Oberrabnitz eingemeindet.
Die katholische Pfarrkirche und der historische Pranger prägen das Ortsbild von Draßmarkt. In Oberrabnitz steht ein altes ungarisches Feuerwehrhaus aus dem 19. Jahrhundert, in Karl eine Kirche zur Heiligen Katharina. Persönlichkeiten wie der Maler Edgar Schenk oder der Tenor Franz Supper stammen aus der Region. Ein Kindergarten und eine Volksschule sichern die lokale Bildung.