Dübendorf liegt im Kanton Zürich, eingebettet im oberen Glattal und am Nordhang des Adlisberges. Die Stadt wird von der Glatt durchflossen und ist etwa acht Kilometer östlich des Zürcher Stadtzentrums gelegen, getrennt durch den Adlisberg. Sie grenzt im Westen an Zürich, im Norden an Wallisellen und Dietlikon, im Nordosten an Wangen-Brüttisellen und im Südosten an Volketswil, Schwerzenbach und Fällanden. Mit einer Höhe von 440 Metern über Meer und Ortsteilen wie Gfenn, Hermikon und Stettbach erstreckt sie sich bis an den Rand des Zürcher Oberlands.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Stein- und Bronzezeit zurück, doch die eigentliche Geschichte beginnt mit einer römischen Ansiedlung nahe der heutigen reformierten Kirche. Schriftlich erstmals als „Tuobilindorf“ erwähnt, war der Ort lange im Besitz des Klosters Reichenau. Prägend waren auch die mittelalterlichen Burgen wie die Schyterburg und Dübelstein sowie die Lazariterkirche in Gfenn, die einst einem Leprosorium diente. Wirtschaftlich blieb Dübendorf lange ein bescheidenes Bauerndorf, bis im 19. Jahrhundert Spinnereien an der Glatt und die Eisenbahn den Aufschwung brachten.
Heute ist Dübendorf eine moderne Stadt mit historischen Wurzeln. Die Lazariterkirche in Gfenn, eine restaurierte romanische Kirche, dient als Kultur- und Veranstaltungsort. Die Ruine der Burg Dübelstein und die reformierte Kirche Wil mit ihren mittelalterlichen Vorgängerbauten zeugen von der bewegten Vergangenheit. Die Nähe zu Zürich und der Flugplatz, der seit 1910 besteht, prägen das heutige Bild als dynamischen Standort mit wachsender Bevölkerung und wirtschaftlicher Bedeutung.