Fällanden liegt im Kanton Zürich, eingebettet zwischen dem Greifensee und dem Pfannenstiel. Die Gemeinde umfasst das namensgebende Dorf sowie die Ortsteile Benglen, Pfaffhausen und Neuhus. Während das Ortszentrum am Hügelfuss auf etwa 454 Metern Höhe liegt, erstrecken sich die anderen Ortsteile auf Geländeterrassen der Pfannenstielkette, rund 150 Meter höher. Ein markantes Naturdenkmal ist das Jörentobel mit seinem erratischen Blockschwarm aus den Glarner Alpen, das als Zeugnis der letzten Kaltzeit gilt.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Steinzeit zurück, wie archäologische Funde am Greifensee belegen. Eine Grabung im Jahr 1999 förderte Gräber aus der Zeit um 700 n. Chr. zutage, darunter ein Steinplattengrab ohne Beigaben und zwei Sargbestattungen mit Schmuck und Waffen. Die erste schriftliche Erwähnung als Fenichlanda stammt aus dem frühen 9. Jahrhundert. Im Mittelalter prägten vor allem das Fraumünster und das Grossmünster die Besitzverhältnisse, bevor die Vogteirechte an Zürich übergingen.
Heute ist Fällanden durch seine malerische Lage zwischen See und Hügeln geprägt. Das Gemeindewappen mit dem roten Löwen und dem grünen Pfauenstoss geht auf die Zürcher Familie Aeppli zurück, die im 15. Jahrhundert hier Einfluss hatte. Persönlichkeiten wie der Astronom Johann Rudolf Wolf oder der Bundesrat Albert Meyer stammen aus dem Ort. Die Infrastruktur verbindet ländlichen Charme mit guter Anbindung an Zürich, während das Jörentobel als schützenswertes Naturgebiet gilt.