Dubí liegt im Norden Böhmens am Südhang des Erzgebirges, etwa vier Kilometer nördlich von Teplice. Die Stadt erstreckt sich auf Höhen zwischen 300 und 870 Metern und wird von einer Straße durchquert, die von Altenberg nach Teplice führt und dort auf eine weitere Route trifft, die parallel zum Erzgebirgskamm verläuft. Zu den Ortsteilen gehören unter anderem Bystřice und Cínovec, wo einst Zinn abgebaut wurde.
Die erste Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr zurück, als Bergleute ein Zinnschmelzwerk errichteten. Später wurde das Tal durch den Bergbau geprägt, der vor allem Zinn und Holz für Schmelzhütten nutzte. Im 16. Jahrhundert wurde Dubí Teil der Herrschaft Teplitz, nachdem es zuvor zwischen verschiedenen Grundherren umstritten war. Durch seine geschützte Lage und das gesunde Klima entwickelte es sich zu einem beliebten Kurort.
Heute ist Dubí vor allem für seine Porzellan- und Glasindustrie bekannt, darunter ein Betrieb, der das berühmte Meißener Zwiebelmuster nachahmt. Ein markantes Bauwerk ist die Kirche der Unbefleckten Empfängnis, die der venezianischen Kirche Santa Maria dell’Orto nachempfunden ist. Die Stadt beherbergt zudem ein Porzellanmuseum und einen Fußballverein.