Ebrach liegt eingebettet im Steigerwald, wo die Mittlere Ebrach den Ort durchfließt. Zwischen Bamberg im Osten und Würzburg im Westen gelegen, gehört Ebrach zur Metropolregion Nürnberg und ist Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft. Nördlich des Ortes erstrecken sich wertvolle Waldschutzgebiete wie Waldhaus und Brunnstube.
Der Name Ebrach könnte auf ein altes Wort für Wasser zurückgehen, das mit baskischen Begriffen verwandt ist. Gegründet wurde der Ort durch ein Zisterzienserkloster, das 1127 von fränkischen Edelfreien ins Leben gerufen wurde. Die Abteikirche entstand ab 1200 und gilt als bedeutendes frühgotisches Bauwerk mit prächtiger klassizistischer Ausstattung. Das Kloster war einst eine der reichsten Abteien Frankens und unterstand dem Würzburger Bischof.
Heute prägen das ehemalige Kloster mit seiner Klosterkirche und barocken Gebäuden das Bild Ebrachs. Die Kirche dient als katholische Pfarrkirche und beherbergt seltene historische Orgeln. Regelmäßige Veranstaltungen wie der Ebracher Musiksommer und die Kirchweih locken Besucher an. Ein Baumwipfelpfad im Steigerwald bietet Einblicke in die umgebende Natur.