Burgwindheim liegt im Westen Oberfrankens, eingebettet im Steigerwald, wo die mittlere Ebrach ein Tal formt. Etwa 26 Kilometer südwestlich von Bamberg gelegen, grenzt der Ort im Norden an Rauhenebrach, im Osten an Burgebrach, im Süden an Schlüsselfeld und im Westen an Ebrach. Als Markt mit langer Tradition gehört er zur Verwaltungsgemeinschaft Ebrach und zählt zur Metropolregion Nürnberg.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Burgwindheim im Jahr. Der Name könnte auf eine fränkische Landnahme oder eine wendische Vergangenheit hindeuten, wofür auch das Ortswappen mit dem springenden Hund spricht. Im 13. Jahrhundert übergab ein Ritter sein Gut an das Zisterzienserkloster Ebrach, das später das Amtsschloss errichten ließ. 1363 verlieh Kaiser Karl IV. dem Ort das Marktrecht, das ihn zum ältesten Markt im Steigerwald macht. Nach der Säkularisation fiel Burgwindheim an Bayern.
Das Hostienwunder von 1465 machte den Ort zu einem bedeutenden Wallfahrtsziel, wovon eine Kapelle zum Heiligen Blut zeugt. Ein später entstandener Brunnen galt bald als wundertätig. Prägend ist auch das Amtsschloss aus dem frühen 18. Jahrhundert, das unter Abt Wilhelm I. Sölner entstand. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile wie Kötsch und Untersteinach, die 1972 eingemeindet wurden.