Ehrenkirchen liegt etwa dreizehn Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau am Rand des Markgräflerlandes. Die Gemeinde erstreckt sich von der Oberrheinischen Tiefebene bis in die Höhenlagen des Schwarzwaldes, wo sie Teile des Batzenbergs, des Schneckentals und des Hohfirsts umfasst. Während die östlichen Gemarkungen vor allem bewaldet sind, wechseln sich in tieferen Lagen Felder und Siedlungen ab.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung finden sich in den Höhlen bei Gütighofen, die bereits in der Steinzeit genutzt wurden. Kirchhofen wird erstmals im neunten Jahrhundert erwähnt, während Ehrenstetten und andere Ortsteile erst später urkundlich belegt sind. Im Mittelalter prägten Adelsgeschlechter und Klöster die Entwicklung, etwa durch Lehnsherrschaften oder Klosterbesitz. Die heutige Gemeinde entstand durch mehrere Eingemeindungen in den 1970er Jahren.
Besonders sehenswert ist das Schloss Kirchhofen, das heute unter anderem ein Museum beherbergt. Die Gemarkung Kirchhofens reicht weit in den Schwarzwald hinein und umfasst sogar Exklaven. Scherzingen bewahrt mit seinem altfranzösischen Baustil Spuren der Flüchtlinge aus der Revolutionszeit. Jeder Ortsteil hat eigene historische Wurzeln, die bis in alemannische Gründungszeiten zurückreichen.