Sulzburg liegt im Südwesten Baden-Württembergs, am Rande der Oberrheinebene und im Markgräflerland. Der Ort wird vom Sulzbach durchflossen, der von Weinbergen gesäumt ist und weiter Richtung Rhein fließt. Im Osten geht die Landschaft in den Hochschwarzwald über, wo der Belchen als markanter Hausberg thront. Die Stadt grenzt im Uhrzeigersinn an Ballrechten-Dottingen, Staufen, Münstertal, Müllheim, Badenweiler und Buggingen.
Erstmals erwähnt wurde Sulzburg im Jahr 847 unter dem Namen Sulzibergeheim. Im frühen Mittelalter erhielt der Ort das Marktrecht und entwickelte sich zu einer kleinen Stadt, die später Residenz der badischen Markgrafen wurde. Ein bedeutender Einschnitt war die Reformation, die auch hier Einzug hielt. Der einst blühende Silberbergbau kam im Dreißigjährigen Krieg zum Erliegen, und die Stadt erholte sich nur langsam. Im 19. Jahrhundert entstand die Synagoge, und die Stadtkirche wurde neu erbaut.
Die Altstadt von Sulzburg ist als Kulturdenkmal geschützt und prägen historische Bauwerke wie das ehemalige markgräfliche Schloss mit seinem erhaltenen Saal- und Marstallbau. Das Landesbergbaumuseum erinnert an die bergbauliche Vergangenheit. Ein weiteres Wahrzeichen ist das SOS-Kinderdorf, das als zweites deutsches Kinderdorf gegründet wurde. Die Partnerschaft mit der italienischen Weinbaugemeinde La Morra unterstreicht die kulturellen Verbindungen.