Eibiswald liegt im weststeirischen Saggautal, wo die Südsteirische Grenzstraße und die Radlpass Straße aufeinandertreffen. Die Marktgemeinde erstreckt sich über den gesamten Süden des Bezirkes Deutschlandsberg und grenzt an acht Nachbargemeinden, darunter auch einige in Kärnten und Slowenien. Mit seinen zahlreichen Katastralgemeinden wie Aibl, Bischofegg oder Soboth prägt es eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wäldern, Feldern und Siedlungen.
Der Name geht auf den Ritter Iwein zurück, der hier einst Waldbesitz hatte, nicht auf die Eiben im Wappen. Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, später wurde das Gebiet Teil des slawischen Karantanien und schließlich von bairischen Siedlern erschlossen. Urkundlich taucht der Ort 1170 mit der Kirche St. Maria auf, 1265 wird die Burg Ybanswalde erwähnt, die als Sitz eines Landgerichtes diente. Im 16. Jahrhundert erlebte der Markt wirtschaftliche Einbußen, doch der Adel prägte die Region durch den Ausbau des Schlosses im Renaissancestil.
Heute ist Eibiswald als „Kloepfermarkt“ bekannt, ein Beiname, der auf seine handwerkliche Tradition verweist. Das Schloss, einst im Besitz verschiedener Adelsfamilien, steht für die wechselvolle Geschichte des Ortes. Die Umgebung mit ihren sanften Hügeln und Wäldern lädt zu Wanderungen ein, während die Nähe zu Slowenien und Kärnten kulturelle Verbindungen schafft.