Elchingen liegt im bayerischen Schwaben, etwa sieben Kilometer östlich von Ulm und Neu-Ulm, direkt an der Donau. Die Gemeinde besteht aus drei Ortsteilen: Thalfingen, Oberelchingen und Unterelchingen. Während Thalfingen als Sitz der Verwaltung dient, prägen die historischen Klöster und die Schlacht von 1805 das Bild der anderen beiden Orte.
Der Name geht vermutlich auf einen alemannischen Anführer namens Alicho zurück, der sich hier im frühen 12. Jahrhundert niederließ. Im 13. Jahrhundert kam Unterelchingen unter die Herrschaft des Zisterzienserklosters Salem, während Oberelchingen ein Benediktinerkloster beherbergte. Die napoleonische Schlacht bei Elchingen am 14. Oktober 1805 markierte einen Wendepunkt, der die Vorherrschaft Österreichs in der Region beendete und Bayern neue Gebietsgewinne brachte. Erst 1978 wurden die drei Ortsteile zur heutigen Gemeinde zusammengeschlossen.
Besonders sehenswert ist das Kloster Oberelchingen mit seiner Abteikirche St. Peter und Paul. In Thalfingen lockt ein ungewöhnlicher Autohof, dessen Speisesaal auf der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg verläuft. Traditionelle Feste wie das Hopfenfest oder das Narrabaumstella, ein schwäbisch-alemannischer Fasnetsbrauch, prägen das kulturelle Leben. Sportlich ist Elchingen durch Basketball, Ringen und Tennis vertreten, während die Donau Rad- und Wanderwege wie den Donauradweg oder den Jakobsweg erschließt.