Sissach liegt im Ergolztal, umgeben von dicht bewaldeten Hügeln im Kanton Basel-Landschaft. Rund ein Viertel der Fläche ist bebaut, etwa die Hälfte besteht aus Wald, während ein kleiner Teil landwirtschaftlich genutzt wird. Die Gemeinde ist Hauptort ihres Bezirks und gut an das Verkehrsnetz angebunden.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, später folgten Kelten und Römer. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr als Sissaho. Im Mittelalter prägten die Herren von Eptingen die Gegend, bis Basel die Rechte an Sissach erwarb. Der wirtschaftliche Aufschwung kam mit dem Bau der Eisenbahnlinie.
Bekannt ist Sissach für seinen traditionellen Banntag mit lautstarkem Brauchtum und mehrere Warenmärkte im Jahresverlauf. Die Fasnachtsgemeinschaft pflegt enge Verbindungen zur Basler Fasnacht und endet mit der Verbrennung einer Strohpuppe. Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Ebenrain oder das Henkermuseum spiegeln die lokale Geschichte wider.