Fabara liegt in der Region Aragonien, eingebettet in die Comarca Bajo Aragón-Caspe. Der Ort wird vom Fluss Matarraña durchzogen, der die Landschaft prägt. Die Umgebung ist von mediterranem Klima und sanften Hügeln geprägt, was traditionell die Landwirtschaft begünstigt.
Die Geschichte Fabaras reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wie Funde aus der Siedlung El Roquizal del Rullo belegen. Aus der Römerzeit stammt das Mausoleum des Lucius Emilius Lupo, ein bedeutendes Denkmal. Der Name des Ortes geht auf die Berber vom Stamm der Hawwara zurück, die während der maurischen Herrschaft hier lebten. Später stand Fabara unter der Kontrolle des Calatrava-Ordens.
Besonders sehenswert sind die Überreste des iberischen Dorfes El Roquizal del Rullo, das römische Mausoleum und die gotische Pfarrkirche San Juan Bautista. Das Rathaus thront auf den Fundamenten eines mittelalterlichen Palasts, während die Einsiedelei Santa Bárbara einen ruhigen Rückzugsort bietet. Die zweisprachige Tradition der Region zeigt sich auch in der lokalen Mundart, die vom Katalanischen geprägt ist.