Forbach liegt tief im Nordschwarzwald, wo sich die Murg durch ein enges Tal windet. Der Ort selbst erstreckt sich entlang des Flusses, während seine Ortsteile wie Kirschbaumwasen oder Raumünzach flussaufwärts und Gausbach oder Langenbrand flussabwärts liegen. Die Höhenunterschiede sind beträchtlich: Vom Kernort auf etwa 300 Metern steigt das Gelände bis zum Hohen Ochsenkopf auf über 1000 Meter an. Fast die gesamte Gemeindefläche ist von Wald bedeckt, und ein großer Teil gehört zum Nationalpark Schwarzwald.
Erstmals erwähnt wurde Forbach im 14. Jahrhundert, als es zwischen der Grafschaft Eberstein und der Markgrafschaft Baden aufgeteilt war. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Herrschaft mehrfach, bis es schließlich zu Baden kam. Während des Pfälzischen Erbfolgekriegs diente der abgelegene Ort als Zuflucht für den badischen Hof. Wirtschaftlich prägten Holzhandel und Flößerei das Leben, wovon noch heute die Schwarzenbachtalsperre und andere Wasserkraftwerke zeugen.
Besonders bekannt ist Forbach für seine malerische Tallage und die umliegenden Berge wie den Hohen Ochsenkopf. Die Gemeinde umfasst zahlreiche Ortsteile, darunter ehemalige eigenständige Dörfer wie Bermersbach oder Gausbach. Ein Wahrzeichen ist das blaue Beil im Wappen, das auf den einstigen Holzreichtum hinweist. Regelmäßige Partnerschaften mit Gemeinden in Frankreich und Italien unterstreichen die überregionale Vernetzung.