Fougères liegt im Osten der Bretagne, wo sanfte Hügel und das Tal des Couesnon das Bild prägen. Der Fluss durchzieht die Gemeinde von Norden nach Süden und nimmt dabei kleinere Bäche wie den Nançon auf. Im Westen grenzt die Stadt an Lécousse, im Süden an Javené, während Laignelet und Beaucé im Osten und Südosten benachbart sind.
Die Wurzeln der Stadt reichen weit zurück, doch erst im späten 19. Jahrhundert wurde Fougères durch die Schuhindustrie bekannt. Die Lage an alten Handelswegen machte sie zu einem Ort, der sich an der Grenze zwischen Frankreich und der Bretagne entwickelte.
Heute ist Fougères vor allem für seine mittelalterliche Burg und die gut erhaltene Stadtmauer berühmt, die Burg und Altstadt wie eine Brücke verbinden. Das Galeriegrab Pierre Courcoulée zeugt von noch älterer Geschichte. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Jean Guéhenno oder der Radrennfahrer Clément Davy stammen von hier. Städtepartnerschaften mit Ashford, Bad Münstereifel und Śrem verbinden Fougères mit Europa.