Frankenhardt liegt im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs, eingebettet zwischen den Naturräumen Schwäbisch-Fränkische Waldberge, Frankenhöhe und Hohenloher-Haller Ebene. Die Gemeinde wird von der Jagst durchflossen, die ihr Gebiet durchzieht. Im Norden grenzt sie an die Stadt Crailsheim, im Osten an Stimpfach, im Süden an Rosenberg und Jagstzell, im Südwesten an Bühlertann, im Westen an Obersontheim und Vellberg.
Die ersten schriftlichen Erwähnungen der Ortsteile reichen bis ins 13. und 15. Jahrhundert zurück, als Gründelhardt und Honhardt 1285 und Oberspeltach 1447 erstmals genannt wurden. Über Jahrhunderte hinweg gehörte das Gebiet verschiedenen Herrschaften an, darunter die Markgrafschaft Ansbach, die Reichsstadt Schwäbisch Hall und die Reichsstadt Dinkelsbühl. Nach politischen Umbrüchen im frühen 19. Jahrhundert fiel es schließlich an Württemberg und wurde später Teil des Landkreises Schwäbisch Hall. Die heutige Gemeinde entstand 1974 durch den Zusammenschluss von Gründelhardt und Honhardt, ein Jahr später kam Oberspeltach hinzu.
Prägende Bauwerke wie der Burgbergturm, das Wasserschloss Honhardt und die St.-Lukas-Kapelle in Hellmannshofen zeugen von der historischen Bedeutung der Region. Die Gemeinde ist durch den Kocher-Jagst-Radweg und die Bundesstraße 290 gut erschlossen. Persönlichkeiten wie der Jurist und Historiker Johann Peter von Ludewig oder der Baumeister Johann Friedrich Ludwig, der den Nationalpalast von Mafra errichtete, stammen aus Frankenhardt. Die Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt und die Grundschule in Gründelhardt sichern die Bildungsversorgung.