Frankenmarkt liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel, wo die Vöckla durch das Gemeindegebiet fließt und im Süden die Freudenthaler Ache mündet. Im Norden steigt das Gelände zum Kobernaußerwald an, während der tiefste Punkt auf etwa 500 Metern Höhe liegt. Die Marktgemeinde erstreckt sich über knapp sechs Kilometer in Nord-Süd- und gut fünf Kilometer in West-Ost-Richtung und umfasst rund 18 Quadratkilometer, davon mehr als die Hälfte landwirtschaftliche Flächen.
Die Wurzeln des Ortes reichen bis in die Römerzeit zurück, als an einer wichtigen Straße ein Meilenstein aufgestellt wurde. Später besiedelten Bajuwaren das Gebiet, bevor 1160 aus dem Ort Habbingen das heutige Frankenmarkt entstand. 1236 erhielt der Ort das Marktrecht, wechselte mehrmals die Herrschaft und gehörte sogar vorübergehend zu Bayern. Die Gemeinde wurde 1848 offiziell gegründet.
Besonders bekannt ist Frankenmarkt für sein Schloss Stauff und die beiden Kirchen, die sowohl evangelischen als auch katholischen Gemeinden dienen. Die Landschaft rund um den Kobernaußerwald prägt das Bild, und der Ort ist durch die Westbahn sowie die Bundesstraße B1 gut angebunden. Persönlichkeiten wie der Maler Friedrich Frank oder die Schriftstellerin Lucia Leidenfrost stammen von hier.