Vöcklamarkt liegt im Hausruckviertel Oberösterreichs, wo die Vöckla durch das flache Tal fließt. Auf etwa 488 Metern Höhe erstreckt sich die Gemeinde über rund sieben Kilometer von Nord nach Süd und acht Kilometer von West nach Ost. Mit einer Fläche von fast 28 Quadratkilometern ist das Gebiet größtenteils landwirtschaftlich geprägt, während Wälder etwa ein Fünftel einnehmen.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Römerzeit zurück, die hier über Jahrhunderte präsent waren. Später folgten bayerische Siedler, die das Gebiet im 8. Jahrhundert christianisierten. Die erste urkundliche Erwähnung als „Vechelsdorf“ stammt aus dem 11. Jahrhundert, doch erst 1489 erhielt der Ort das Marktrecht. Im Lauf der Jahrhunderte wechselte Vöcklamarkt mehrfach die Herrschaft, von Bayern über Österreich bis ins heutige Oberösterreich.
Das Ortsbild prägen historische Bauwerke wie die spätgotische Pfarrkirche, die als „Dom des Vöcklatales“ gilt, und die Kalvarienbergkirche mit ihrem Kreuzweg. Schloss Walchen und Schloss Walkering zeugen von der Vergangenheit als Herrschaftssitze. Ein Uhren- und Heimatmuseum bewahrt lokale Traditionen, während der Fußballverein Union Vöcklamarkt im regionalen Sportleben aktiv ist. Persönlichkeiten wie der Architekt Dominikus Böhm oder der Lyriker Wilhelm Rager verbinden den Ort mit überregionaler Kultur.