Sehenswürdigkeiten in Fürth

16 Ziele an einem Ort.

Kriminalmuseum Fürth
Magnus Gertkemper CC BY-SA 3.0
16 SehenswürdigkeitenBayernDeutschland

Geschichten zum Gehen: Touren in und um Fürth

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Sehenswürdigkeiten in Fürth

15
Kriminalmuseum Fürth
Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
Schloss Burgfarrnbach
Stadttheater Fürth
Dialysemuseum Fürth
Museum Frauenkultur
Burgfarrnbacher Viadukt
Friedhof Burgfarrnbach
Sportpark Ronhof
Fürth (Bayern) Hauptbahnhof

Auf der Karte

Fürth liegt im fränkischen Teil Bayerns und ist Teil des Ballungsraums Nürnberg, zu dem auch Erlangen und Schwabach gehören. Die Stadt erstreckt sich beiderseits der Flüsse Rednitz und Pegnitz, die sich nordwestlich der Altstadt zur Regnitz vereinen. Östlich grenzt sie direkt an Nürnberg, während sich im Norden das fruchtbare Knoblauchsland ausdehnt. Der Stadtwald erhebt sich im Westen, und im Süden wechseln sich Flussauen mit breiten Straßen und Kanälen ab. Der höchste Punkt ist der Steinbruch in Burgfarrnbach mit über 390 Metern, der niedrigste liegt im Regnitztal bei etwa 278 Metern.

Die erste schriftliche Erwähnung Fürths stammt aus einer Urkunde von 1007, in der König Heinrich II. den Ort dem Bamberger Domkapitel schenkte. Lange Zeit prägten die „Dreiherrschaft“ – Bamberg, Ansbach und Nürnberg – sowie ländliche Strukturen das Leben. Juden siedelten sich früh an und hinterließen Spuren wie einen Friedhof und eine Synagoge. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und einer wechselvollen Geschichte unter preußischer und später bayerischer Herrschaft entwickelte sich Fürth im 19. Jahrhundert zu einer industriell geprägten Stadt. Die erste deutsche Eisenbahn verband 1835 Nürnberg und Fürth.

Heute ist Fürth bekannt für seine historische Altstadt mit teilweise erhaltenen Strukturen aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt überstand den Zweiten Weltkrieg mit weitgehend intakter Bausubstanz, darunter denkmalgeschützte Kasernen und der ehemalige Flugplatz Atzenhof. In den 1950er-Jahren prägten Großunternehmen wie Quelle und Grundig das Wirtschaftswunder. Die Stadt trägt den Beinamen „Fränkisches Jerusalem“ und „Kleeblattstadt“, letzteres wegen ihres Wappens. Mit Nachbarorten wie Erlangen und Nürnberg bildet sie ein eng verflochtenes urbanes Netz.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
132.032
Fläche
63,35 km²
Seehöhe
296 m
Bezirk
Mittelfranken

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