Gampern liegt im nördlichen Alpenvorland Oberösterreichs, nördlich des Attersees. Die Gemeinde wird von den Flüssen Vöckla und Dürre Ager durchzogen, die in einer Höhe von 450 bis 500 Metern fließen. Die Landschaft ist von sanften Hügeln geprägt, die bis über 550 Meter aufragen. Mehr als zwei Drittel der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, während etwa ein Fünftel bewaldet ist.
Erstmals erwähnt wird Gampern um das Jahr 800 als Campara im Traditionsbuch von Mondsee. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Collegiat-Stift Mattsee, bis er 1900 eine eigenständige Pfarrei wurde. Gampern lag ursprünglich im Herzogtum Bayern und wechselte später zu Österreich ob der Enns. Während des Dreißigjährigen Krieges und der Napoleonischen Kriege war der Ort von Besetzungen betroffen.
Die spätgotische Pfarrkirche mit ihrem markanten Flügelaltar ist ein bedeutendes Bauwerk. Das Kernstockhaus in Pöring, ein ehemaliges Austraghaus, beherbergt heute ein Heimatmuseum. Gampern ist zudem Standort eines innovativen Wasserstoffspeicherprojekts, das Solarstrom in unterirdischen Porenlagern für den Winter speichert. Die Gemeinde ist auch Heimat bekannter Persönlichkeiten wie der Politikerin Daniela Holzinger-Vogtenhuber.