Gastern liegt im nördlichen Waldviertel, einer waldreichen Region Niederösterreichs. Die Marktgemeinde erstreckt sich über knapp 25 Quadratkilometer, wobei Wälder und Felder das Bild prägen. In der Umgebung finden sich Orte wie Heidenreichstein und Waidhofen an der Thaya, während Bäche wie der Reutbach die Landschaft durchziehen.
Der Name Gastern geht auf das Stift Garsten in Oberösterreich zurück, das bereits im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Im frühen 20. Jahrhundert erhielt der Ort das Marktrecht. Früher lebten die Menschen hier vor allem von Handwerk und Handel, wie Bäckereien, Schmieden und Gaststätten belegen. Später wurden benachbarte Siedlungen wie Kleinmotten und Frühwärts eingemeindet.
Besonders sehenswert sind die katholische Pfarrkirche zum hl. Martin und die Wehrkirche in Kleinzwettl mit ihrem historischen Kirchhof. Die Ruine Weißenbach und die Filialkirche dort zeugen von der langen Geschichte. Wirtschaftlich spielt die Landwirtschaft eine wichtige Rolle, während heute auch Handwerksbetriebe und Dienstleister das Bild prägen. Ein Dorfladen und mehrere Gasthäuser sorgen für die lokale Versorgung.