Globasnitz liegt im österreichischen Bundesland Kärnten, eingebettet zwischen dem Jaunfeld im Norden und den Karawanken im Süden. Die Gemeinde ist etwa sieben Kilometer von der Grenze zu Slowenien entfernt und gliedert sich in vier Katastralgemeinden. Der Hauptort ist umgeben von weiteren Ortschaften, die das Gemeindegebiet prägen.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in keltische Zeiten zurück, als der Hemmaberg besiedelt wurde. Später entstand hier unter den Römern die Siedlung Iuenna, die als Relaisstation an einer wichtigen Handelsroute diente. Funde wie Glas, Keramik und Mosaike zeugen von der Blütezeit in römischer Zeit. Nach dem Rückzug der Römer zog sich ein Teil der Bevölkerung auf den Hemmaberg zurück, wo sich eine slawische Siedlung entwickelte. Der Name Globasnitz taucht erstmals im 12. Jahrhundert auf, die Kirche wurde 1265 erwähnt.
Heute ist Globasnitz bekannt für seine frühchristlichen Kirchen und Ausgrabungen auf dem Hemmaberg. Dazu gehören eine Wallfahrtskirche, eine Rosaliengrotte und ein archäologisches Pilgermuseum. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zeigt romanisch-gotische Elemente, während das Schloss Elberstein auf eine neuere Geschichte verweist. Die Gemeinde pflegt ihre slowenische Kultur durch Vereine wie den slowenischen Bildungsverein, der seit über einem Jahrhundert besteht.