Gößweinstein liegt im Herzen der Fränkischen Schweiz, wo die Flüsse Wiesent, Ailsbach und Püttlach zusammenfließen. Der Markt ist die flächenmäßig größte Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim und von einer hügeligen Landschaft umgeben. Nachbarorte wie Ebermannstadt, Pretzfeld und Pottenstein prägen die Umgebung, während die Burg und die Wallfahrtsbasilika das Ortsbild bestimmen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1076 als Burg „Goswinesteyn“, die später an das Hochstift Bamberg fiel. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde Gößweinstein mehrfach zerstört, etwa im Bauernkrieg und im Zweiten Markgrafenkrieg, bevor es 1803 zu Bayern kam. Der Bamberger Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn erhob den Ort im 18. Jahrhundert zum Markt.
Bekannt ist Gößweinstein vor allem für seine Wallfahrtsbasilika, die nach Plänen von Balthasar Neumann entstand und 1948 zur päpstlichen Basilika erhoben wurde. Jährlich am zweiten Weihnachtsfeiertag entzünden die Bewohner hunderte Feuer auf den Berghängen. Die Fränkische Schweiz lockt mit Wander- und Kletterrouten, während das Naturwaldreservat Eibenwald bei Gößweinstein seltene Pflanzen schützt.