Gozón liegt im Norden Spaniens, in der autonomen Region Asturien, und grenzt im Norden an das Kantabrische Meer. Im Süden berührt es die Gemeinde Corvera, im Westen Avilés und im Osten Carreño. Die Landschaft ist geprägt von der Küste und dem angrenzenden Hinterland, das sich sanft ins Landesinnere erstreckt.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Steinzeit zurück, doch die eigentliche Zivilisierung der Region lässt sich bis ins zwölfte Jahrhundert zurückverfolgen. Als Verwaltungsgemeinschaft entstand Gozón erst im neunzehnten Jahrhundert, obwohl sich in den einzelnen Parroquias bereits frühere Strukturen nachweisen lassen. Wirtschaftlich lebte die Gemeinde lange von Landwirtschaft und Viehzucht, doch heute spielt die Fischerei die wichtigste Rolle. Daneben gewinnt der Tourismus zunehmend an Bedeutung, unterstützt durch Investitionen in den letzten Jahrzehnten.
Besonders sehenswert sind die Kirche Santa María in Luanco, das Palacio de los Menéndez in Pola und der historische Uhrturm aus dem Jahr. Regelmäßige Feste wie die Fiestas del Socorro im Februar oder das Festival del Oricio im März prägen das kulturelle Leben. Ein bekannter Sohn der Gemeinde ist Ángel Fernández Artime, Generaloberer der Salesianer Don Boscos.