Llanera liegt in der autonomen Region Asturien und ist von sanften Hügeln und kalksteinreichem Boden geprägt. Im Süden fließt der Río Nora, während im Norden die Küstenstadt Gijón und das Industriegebiet von Corvera benachbart sind. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Pico Gorfolí mit etwa 317 Metern. Der Hauptort Posada de Llanera ist gut angebunden und nur wenige Kilometer von Oviedo, Avilés und Gijón entfernt.
Die Geschichte Llaneras reicht bis in die Altsteinzeit zurück, wie Funde von Wallburgen und Dolmen belegen. Die Römer hinterließen hier eine wichtige Straße entlang des Río Nora, von der noch Brücken und Fragmente erhalten sind. Im Mittelalter entstanden Klöster wie San Pelayo und Santa María de la Vega, die unter der Herrschaft von Alfons III. und Ordoño II. errichtet wurden. Später, im 16. Jahrhundert, wurde die Gemeinde erstmals als eigenständige Verwaltungseinheit anerkannt.
Besonders sehenswert sind das römische Kastell Lucus Asturum, das heute ein archäologisches Museum beherbergt, sowie historische Bauwerke wie die Pfarrkirche San Miguel de Villardeveyo und die barocken Paläste Palacio de Villanueva und Palacio de Villabona. Der Torre Valdés, ein mittelalterlicher Turm am Fluss, prägt das Wappen der Gemeinde. Wirtschaftlich dominieren heute Industriegebiete in Silvota und Asipo, während die Landwirtschaft an Bedeutung verloren hat.