Heusweiler liegt im oberen Köllertal, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Saarbrücken. Die Gemeinde grenzt im Süden an Püttlingen, Riegelsberg und Saarbrücken, im Osten an Quierschied, im Westen an Saarwellingen und im Norden an Lebach, Eppelborn und Illingen. Mit rund vierzig Quadratkilometern Fläche ist sie nach Saarbrücken und Völklingen die drittgrößte Gemeinde im Regionalverband.
Schon in römischer Zeit war das Gebiet besiedelt, wie Funde einer Villa rustica und eines Urnengräberfelds belegen. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Heusweiler im Jahr 1274, als es als Hof zu Huswilre an saarbrückische Edelherren vergeben wurde. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort während eines Feldzugs zerstört, im Dreißigjährigen Krieg erneut verwüstet. Unter französischer Herrschaft gehörte Heusweiler zum Saardepartement, später zum preußischen Kreis Saarbrücken. 1935 entstand hier ein bedeutender Mittelwellensender der ARD, der bis 1994 in Betrieb war.
In der Ortsmitte prägt die evangelische Pfarrkirche das Bild, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert reichen. Die Berschweiler Ölmühle, erstmals 1472 erwähnt, ist ein technisches Denkmal. Sportlich bekannt ist Heusweiler durch Volleyball- und Tischtennisvereine, die in höheren Ligen spielen. Die Gemeinde pflegt Partnerschaften mit Orvault in Frankreich und Markneukirchen in Sachsen.