Lebach liegt im flachwelligen Saar-Nahe-Bergland mitten im Saarland. Der geografische Mittelpunkt des Bundeslandes befindet sich in einem Ortsteil, wo ein Wanderweg zu einem markierten Findling führt. Die höchsten Erhebungen in der Umgebung sind der Höll mit über 450 Metern und der Lindenberg, während die Theel als wichtigster Fluss das Stadtgebiet durchzieht und in die Prims mündet.
Frühe Spuren einer Besiedlung stammen aus keltischer Zeit, und römische Funde wie Villen und ein Opferteich belegen eine spätere Ansiedlung. Die erste urkundliche Erwähnung als Leibach stammt aus dem 10. Jahrhundert. Im Mittelalter stand der Ort unter der Herrschaft der Trierer Erzbischöfe, die ihn an lokale Adelsfamilien weitergaben. Reichhaltige Eisenerzvorkommen trieben im 17. und 18. Jahrhundert die Wirtschaft voran, während die Lage an wichtigen Verkehrswegen Lebach zu einem bedeutenden Knotenpunkt machte.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Vierherrschaftsstruktur das Stadtbild, die sich auch im Wappen widerspiegelt. Die Umgebung mit ihren Hügeln und Wäldern lädt zu Wanderungen ein, während die Stadt durch ihre Eingemeindungen zu einer größeren Einheit zusammengewachsen ist.