Höhbeck liegt im Osten Niedersachsens, wo sich die Gemeinde zum größten Teil auf einer markanten Erhebung erhebt, die bis zu 76 Meter über Normalnull aufragt. Diese Erhebung, eine durch die Saaleeiszeit entstandene Stauchendmoräne, ragt als flache Platte aus Kies, Sand und Geschiebemergel aus der flachen Elbtalniederung heraus. Die Gemeinde gehört zum Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und grenzt direkt an die Elbe. Sie ist Teil der Samtgemeinde Gartow, deren Verwaltungssitz im Flecken Gartow liegt. Die meisten Dörfer der Gemeinde befinden sich auf oder am Rand der Anhöhe, wo sie vor Hochwasser geschützt sind.
Die Erhebung des Höhbecks war über Jahrtausende ein wichtiger Siedlungsplatz, wie archäologische Funde belegen. Ausgrabungen in Pevestorf brachten Grundrisse von Häusern aus der Steinzeit und Eisenzeit zutage, darunter ein 23 Meter langes Hallenhaus. Später entstand hier eine elbgermanische Siedlung, die mit der Jastorf-Kultur verbunden war. Im Mittelalter errichteten die Franken auf dem Höhbeck eine Burg, die als Kastell Höhbeck in historischen Aufzeichnungen erwähnt wird. Die Gemeinde selbst wurde erst 1972 aus vier zuvor eigenständigen Dörfern gebildet.
Der Höhbeck besticht durch seine landschaftliche Vielfalt mit Wäldern, Feldern und Gewässern wie dem Laascher See, einem Altwasserarm der Elbe. Zwei historische Wallanlagen, die Vietzer Schanze und die Schwedenschanze, zeugen von der strategischen Bedeutung des Ortes. Das Höhbeck-Museum in Vietze widmet sich der regionalen Geschichte, Archäologie und Natur. Wirtschaftlich prägt ein Fruchtsafthersteller in Pevestorf das Bild, während die Umgebung mit einem ausgedehnten Reitwegenetz lockt. Persönlichkeiten wie die Bürgerrechtlerin Lieselotte Wollny lebten hier.