Hohenfelden liegt im Südwesten Thüringens, eingebettet in eine von Landwirtschaft geprägte Landschaft östlich des markanten Riechheimer Berges. Auf etwa 340 Metern Höhe erstreckt sich das Dorf in einer Region, die nur wenige Kilometer entfernt ausgedehnte Waldflächen im Landschaftsschutzgebiet Mittleres Ilmtal aufweist.
Erstmals 1299 in einer Urkunde des Petersklosters Erfurt erwähnt, trug der Ort einst den Namen Nydern Hovelden. Über Jahrhunderte hinweg prägten Grenzstreitigkeiten zwischen Erfurter und Kurmainzer Gebieten sowie der Herrschaft Oberkranichfeld das Leben hier. Ein großer Dorfbrand vernichtete 1810 fast das gesamte Ortszentrum, doch der Ort erholte sich und wurde später durch den Bau des Stausees und die Ansiedlung wohlhabender Erfurter Familien wie der Apotheker Trommsdorff geprägt.
Heute ist Hohenfelden vor allem für sein Thüringer Freilichtmuseum bekannt, das in historischen Gebäuden das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte zeigt. Der nahegelegene Stausee dient als Naherholungsgebiet, während das Highfield-Festival bis 2009 für überregionalen Kulturgenuss sorgte. Die Dorfkirche St. Burkard, nach dem Brand neu errichtet, und die wiederbelebten Dorfbrunnen unterstreichen den historischen Charme des Ortes.