Hohenwarth liegt eingebettet im Bayerischen Wald, wo der Weiße Regen durch ein Tal fließt. Zwischen dem Hohen Bogen im Norden und dem Kaitersberg im Süden erstreckt sich die Gemeinde auf etwa 506 Metern Höhe. Sie gehört zum Landkreis Cham in der Oberpfalz und umfasst mehrere Ortsteile wie Ansdorf und Gotzendorf, wobei letzterer mit der Nachbargemeinde Rimbach geteilt wird.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hohenwarth um 1180 durch das Kloster Reichenbach. Im 15. Jahrhundert entstand eine Hofmark mit Burg, die später verfiel, während eine Kirche und ein Schloss gebaut wurden. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer mehrfach, darunter Klöster, Adelsfamilien wie die Notthafft und die Eyb, bis die Hofmark schließlich an verschiedene private Hände überging. Die politische Gemeinde wurde 1818 gegründet.
Die Gemeinde prägen historische Bauwerke wie die neugotische Pfarrkirche St. Johannes Baptist und die alte Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Das Schloss, heute eine Gaststätte, stammt aus dem 17. Jahrhundert und beherbergte einst eine Brauerei. Ein Naturdenkmal, die „Heigl-Linde“, erinnert an den Räuber Heigl aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Zudem ist Hohenwarth als Erholungsort bekannt und bietet Übernachtungsmöglichkeiten in der Umgebung des Bayerischen Waldes.