Lam liegt im Bayerischen Wald, wo der Weiße Regen durch ein enges Tal, den Lamer Winkel, fließt. Der Ort ist von Bergen wie Arber und Osser umgeben und grenzt an die Gemeinden Arrach und Lohberg. Die tschechische Grenze ist nicht weit entfernt.
Erstmals erwähnt wurde Lam im 13. Jahrhundert, als Siedler aus Tirol den Urwald rodeten. Später prägte der Bergbau das Leben, bis er im 18. Jahrhundert eingestellt wurde. Seit 1961 ist Lam ein Markt, und seit 1998 kann das Besucherbergwerk Fürstenzeche besichtigt werden.
Bekannt ist Lam für seine barocke Pfarrkirche St. Ulrich und die Wallfahrtskapelle Maria Hilf. Der Ort lebt vom Tourismus, etwa mit dem Kurpark und dem Märchen- und Gespensterschloss in Lambach. Persönlichkeiten wie die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz stammen von hier.