Blaibach liegt im Oberpfälzer Landkreis Cham, eingebettet zwischen Bad Kötzting und Miltach am Fluss Regen. Die Gemeinde gehört zum Bayerischen Wald und ist nur etwa 20 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt. Mit seinen 18 Gemeindeteilen erstreckt es sich über die Gemarkungen Allmannsdorf, Blaibach und Kreuzbach.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Blaibach im Jahr. Lange prägten die Freiherren von Notthafft die Geschichte des Ortes, die hier eine Hofmark errichteten. Das heutige Schloss entstand 1604/05 unter Wolf Albrecht Notthafft von Wernberg. Später wechselten die Besitzer mehrfach, darunter Christoph Wieninger und Johann Ernst Pelkhofer. Nach der Verwaltungsreform von 1818 wurde Blaibach zur eigenständigen Gemeinde.
Besonders sehenswert ist die katholische Pfarrkirche St. Elisabeth, eine spätbarocke Kirche mit Zwiebelturm und wertvoller Ausstattung aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das ehemalige Hofmarkschloss dient heute als Gasthof. Modern prägt das Bürgerhaus das Ortsbild, ein Umbau des „Blauen Hauses“ mit regionalen Materialien wie Lehmziegeln und Granit. Seit 2014 bereichert das Konzerthaus das kulturelle Leben mit klassischer Musik und Ausstellungen. Initiiert wurde es vom Bariton Thomas E. Bauer, der die Gemeinde langfristig mit Veranstaltungen unterstützt.