Hohnstein liegt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen, rechtselbisch auf einer Hochfläche über dem Polenztal. Die Stadt befindet sich am Rand des Nationalparks Sächsische Schweiz, wo sich Elbsandsteingebirge und Westlausitzer Bergland begegnen. Zu Hohnstein gehören mehrere Ortsteile wie Cunnersdorf, Ehrenberg und Rathewalde, die sich in Tälern und an Bächen ausbreiten.
Die erste Erwähnung der Burg Hohnstein stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert, während die Stadt selbst erst später urkundlich als solche genannt wird. Im 15. Jahrhundert erhielt Hohnstein das Stadtrecht, doch ein großer Brand zerstörte 1724 etwa die Hälfte der Häuser. Die Stadt erholte sich und wurde später durch den Fremdenverkehr geprägt, der bereits im 19. Jahrhundert Besucher in die Sächsische Schweiz lockte.
Hohnstein ist bekannt für seine Burg, die im 20. Jahrhundert als Konzentrationslager und später als Gefangenenlager diente. Die Stadtkirche entstand nach dem Brand im Stil von George Bähr. Die Umgebung mit Wanderwegen, wie dem durch den Amselgrund, und Sehenswürdigkeiten wie der Bastei macht Hohnstein zu einem Ausgangspunkt für Touristen. Das Wappen zeigt einen schwarzen Hund unter einem grünen Kleeblatt.