Stolpen liegt in Sachsen, etwa 25 Kilometer östlich von Dresden, und gehört zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Stadt ist bekannt für ihre markante Burgruine, die auf einem Basaltfelsen thront. Zu Stolpen gehören mehrere Ortsteile wie Heeselicht, Helmsdorf und Langenwolmsdorf.
Die Burg Stolpen wurde erstmals 1222 urkundlich erwähnt und war im Besitz der Bischöfe von Meißen. Im 15. Jahrhundert wurde sie zur Residenz der Bischöfe und entwickelte sich zu einer Stadt. Nach einem Brand im 18. Jahrhundert verlor die Stadt ihre mittelalterliche Bebauung, darunter die Stadtmauer, von der nur noch das Niedertor erhalten ist. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie 1877 wurde Stolpen zu einem beliebten Reiseziel.
Die Burgruine und der Stolpener Markt mit seinen historischen Gebäuden wie Rathaus und Löwenapotheke prägen das Bild der Stadt. Jährlich finden Veranstaltungen wie das Historische Stadtfest und der Romantische Weihnachtsmarkt statt. Persönlichkeiten wie der Textdichter Picander oder der Reformator Anton Lauterbach stammen aus Stolpen. Die Umgebung mit dem Burgberg und den Märzenbecherwiesen im Polenztal bietet Naturerlebnisse.