Hürup liegt im Norden der Landschaft Angeln, südöstlich der Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen wie Maasbüll, Rüllschau, Tastrup und Weseby, die sich über das ländlich geprägte Gebiet verteilen. Neben Dörfern und Weilern gehören auch kleinere Siedlungen wie Hürupholz dazu, das als Streusiedlung inmitten von Wäldern liegt.
Erste Spuren einer Besiedlung reichen bis in die Jungstein- und Bronzezeit zurück. Urkundlich erwähnt wurde Hürup erstmals im Jahr 1352 unter dem Namen Hudderup, was vermutlich „hochliegendes Dorf“ oder „Dorf bei den Grabhügeln“ bedeutet. Jahrhundertelang gehörte der Ort zur Husbyharde und später zum Amt Flensburg. Erst 2023 wurden die benachbarten Dörfer Tastrup und Maasbüll eingemeindet, wodurch sich das Gemeindegebiet vergrößerte.
Die Marienkirche im namensgebenden Ortsteil ist ein spätromanisches Bauwerk aus dem frühen 13. Jahrhundert und zählt zu den kulturellen Highlights. Daneben prägt die Michaeliskirche in Rüllschau das Bild. Wirtschaftlich dominiert die Landwirtschaft, doch gibt es im Ort auch kleinere Geschäfte. Ein besonderes Relikt der Vergangenheit ist der ehemalige Bahnhof der Flensburger Kreisbahn, der heute als Gaststätte dient. Die Gemeinde pflegt eine Partnerschaft mit Neverin in Mecklenburg-Vorpommern.