Iserlohn liegt im Süden Westfalens, wo das Ruhrgebiet an das Sauerland grenzt. Die Stadt ist von ausgedehnten Wäldern wie dem Seilerwald und dem Stadtwald geprägt, während die Lenne und die Ruhr das Gebiet durchziehen. Im Norden fällt das Gelände zum Ruhrtal ab, im Süden erheben sich die bewaldeten Höhen des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge. Der höchste Punkt ist der Rüssenberg mit fast 500 Metern, während das Zentrum auf etwa 250 Metern liegt. Fast drei Viertel der Fläche bestehen aus Grünland, darunter Wälder, landwirtschaftliche Flächen und Gewässer.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Altsteinzeit zurück, doch die eigentliche Stadtgründung erfolgte vor Jahrhunderten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Iserlohn durch die Metallindustrie bekannt und zählte lange zu den bedeutendsten Städten Westfalens. Heute prägen chemische und medizinische Produktion sowie Dienstleistungen die Wirtschaft, während die Metallverarbeitung weiterhin eine Rolle spielt.
Bekannt ist die Stadt für ihren Eishockeyverein, die Dechenhöhle mit ihren Tropfsteinen und das Bier der lokalen Brauerei. Als „Waldstadt“ mit zwei Hochschulen und einer internationalen Wirtschaftskonferenz verbindet Iserlohn Natur und moderne Entwicklungen. Die umliegenden Berge wie der Bilstein und der Danzturm auf dem Fröndenberg sind markante Landmarken.