Itzehoe liegt im Südwesten Schleswig-Holsteins beiderseits der Stör, wo sich die Naturräume Heide-Itzehoer Geest, Holsteinische Vorgeest und Elbmarschen begegnen. Der Fluss prägt die Stadtlandschaft, besonders an der Störschleife, wo sich die Flussmarschen weiten. Auf der nördlichen Uferseite erheben sich Endmoränen mit bewaldeten Hügeln, während die südliche Seite zur Münsterdorfer Geestinsel gehört. Die Stadt ist Teil der Metropolregion Hamburg und grenzt an mehrere Nachbargemeinden wie Heiligenstedten und Kremperheide.
Die erste Erwähnung Itzehoes stammt aus dem 12. Jahrhundert unter dem Namen „Ekeho“, später „Ezeho“. Eine Burg entstand um 1180, und 1238 erhielt die Siedlung lübisches Stadtrecht mit Zollfreiheit. Im Handel spielte Salz, Tuch und Getreide eine wichtige Rolle, später kam das Stapelrecht hinzu. Die Stadt war zeitweise Residenz der Grafschaft Holstein-Itzehoe und Sitz herzoglicher Truppen. Im Dreißigjährigen Krieg blieb sie weitgehend verschont, doch 1657 wurde sie im Dänisch-Schwedischen Krieg fast vollständig zerstört. Einzig der Kreuzgang der Laurentii-Kirche überstand als mittelalterliches Bauwerk.
Itzehoe ist geprägt von historischen Bauwerken wie dem erhaltenen Kreuzgang der Laurentii-Kirche und dem Klosterhof neben der St. Laurentii-Kirche, einem der ältesten Bereiche der Stadt. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster, heute ein evangelisches Damenstift, besteht ebenfalls noch. Die Stadt war Schauplatz früher parlamentarischer Versammlungen, etwa der Holsteinischen Ständeversammlung. Zudem erinnert der bronzezeitliche Galgenberg an die mittelalterlichen Gerichtsbezirke. Die Umgebung mit ihren Flusslandschaften und Geesthöhen lädt zu Ausflügen ein.