Joch liegt versteckt in den Pyrenäen, im Département Pyrénées-Orientales, wo die Landschaft von sanften Hügeln und bewaldeten Tälern geprägt ist. Das kleine Dorf wird von den Nachbardörfern Finestret, Sahorle und Rigarda umgeben, die alle in ähnlicher Höhenlage liegen. Mit etwa vierhundert Einwohnern ist es ein ruhiger Ort, der sich in die bergige Umgebung einfügt.
Erstmals erwähnt wird Joch in historischen Schriften des 11. Jahrhunderts, als die Region noch stärker von feudalen Strukturen geprägt war. Das Schloss, das heute noch steht, stammt aus dieser Zeit und zeugt von der damaligen Bedeutung des Ortes. Über Jahrhunderte hinweg lebte die Bevölkerung vor allem von der Landwirtschaft und dem Handel in den umliegenden Tälern.
Heute ist Joch vor allem für sein mittelalterliches Schloss bekannt, das als eines der ältesten Bauwerke der Region gilt. Die Bewohner, die sich Jochinois nennen, pflegen eine lebendige Tradition, die sich in der ländlichen Kultur und den Festen des Dorfes widerspiegelt. Die abgeschiedene Lage macht den Ort zu einem ruhigen Rückzugsort, umgeben von der unberührten Natur der Pyrenäen.