Rodès liegt in den östlichen Pyrenäen, wo der Fluss Têt durch das Tal fließt. Die Gemeinde befindet sich etwa 28 Kilometer westlich von Perpignan und ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben, darunter Trévillach im Norden und Vinça im Westen. Die Landschaft ist geprägt von den Ausläufern des Gebirgszugs, während die Route nationale 116 das Gebiet durchquert.
Erstmals erwähnt wird Rodès in historischen Quellen des Mittelalters, als es unter dem Namen Rodes bekannt war. Die Burg des Ortes spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle in der Region. Wirtschaftlich lebte die Gemeinde lange von der Landwirtschaft, insbesondere vom Anbau von Oliven und Wein, sowie vom Handel entlang der Têt.
Besonders sehenswert sind die romanische Kirche Sainte-Marie in Domanova, die im 13. Jahrhundert erbaut und später erneuert wurde, sowie die Ruinen der Kirche Saint-Félix in Ropidera. Die Burg Rodès und mehrere Dolmen zeugen von der langen Geschichte des Ortes. Ein markantes Bauwerk ist zudem das Aquädukt, das die Umgebung prägt.