Kenzingen liegt im nördlichen Breisgau, eingebettet zwischen der Oberrheinebene und dem Westrand des Schwarzwalds. Die Stadt wird von der Alten Elz durchflossen und ist etwa dreißig Kilometer von Freiburg entfernt. Zu ihr gehören die Stadtteile Bombach, Hecklingen und Nordweil, die früher eigenständige Dörfer waren. Die Gemarkung umfasst neben dem Hauptort auch Weiler, Höfe und abgegangene Siedlungen wie Langenbogen.
Erstmals erwähnt wird Kenzingen im Jahr 772 im Lorscher Codex, als ein Adeliger seinen Besitz im Breisgau dem Kloster Lorsch übertrug. Im 13. Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte und wechselte mehrfach die Herrschaft: von den Üsenbergern zu den Markgrafen von Hachberg, dann zu Österreich und schließlich zu Baden. Bombach, Hecklingen und Nordweil wurden im Lauf der Jahrhunderte ebenfalls urkundlich erfasst, oft unter Klöstern oder Adelsfamilien.
Die Stadt ist für ihr Stadtfest bekannt, das an die Partnerschaft mit der kroatischen Stadt Vinkovci erinnert. In Hecklingen steht die Burg Lichteneck, in Nordweil und Bombach prägen Weinberge die Landschaft. Der Bahnhof an der Rheintalbahn verbindet Kenzingen mit Freiburg und Offenburg, während Radwege die Ortsteile mit der Umgebung verknüpfen.